Kosten & Steuern

CO2-Steuer

Die Bepreisung von Kohlendioxid, die über den Kraftstoffpreis auf den Fuhrpark wirkt.

Lesezeit: 2 Minuten

Kurz gefasst

Die CO2-Bepreisung verteuert fossile Kraftstoffe über einen Preis je Tonne Kohlendioxid. Im Fuhrpark erscheint sie nicht als eigene Position, sondern im Preis an der Tankstelle.

Wie wirkt sie auf den Fuhrpark?

Der Preis je Tonne Kohlendioxid wird von den Inverkehrbringern der Kraftstoffe getragen und über den Verkaufspreis weitergegeben. Für den Fuhrpark bedeutet das einen Aufschlag je Liter, der mit steigendem Preisniveau wächst. Ladestrom ist davon nicht in gleicher Weise betroffen, was den Kostenabstand zwischen den Antrieben über die Zeit vergrößert.

Warum taucht sie in keiner Rechnung auf?

Weil sie im Kraftstoffpreis enthalten ist und nicht gesondert ausgewiesen wird. Auf der Sammelrechnung des Tankkartenanbieters erscheint sie deshalb nicht als Position. Sichtbar wird sie nur indirekt, wenn die Kraftstoffkosten je Kilometer über die Jahre steigen, ohne dass sich der Verbrauch verändert hat.

Was folgt daraus für die Planung?

Dass Wirtschaftlichkeitsrechnungen mit heutigen Kraftstoffpreisen die Kosten eines Verbrenners über eine mehrjährige Haltedauer tendenziell unterschätzen. Sinnvoll ist deshalb, in der Total Cost of Ownership mit einem Preispfad statt mit einem festen Preis zu rechnen.

Weil der Pfad politisch gesetzt ist und sich ändern kann, sollte die zugrunde gelegte Annahme dokumentiert werden. So bleibt später nachvollziehbar, worauf eine Entscheidung beruhte.

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