Technik

Flottendaten

Die Gesamtheit aller Daten zu Fahrzeugen, Fahrenden, Verträgen und Kosten.

Lesezeit: 2 Minuten

Kurz gefasst

Flottendaten umfassen alle Informationen, die im Fuhrpark anfallen: Stammdaten der Fahrzeuge, Verträge, Kosten, Nutzung, Schäden und Prüfnachweise. Ihr Wert entsteht erst durch die Zusammenführung an einem Ort.

Woher stammen die Daten?

Aus vielen Quellen: Leasinggeber und Händler liefern Vertrags- und Fahrzeugdaten, Tank- und Ladekartenanbieter die Energiedaten, Werkstätten die Wartungshistorie, Versicherer die Schadendaten, das Personalsystem die Zuordnung zu Personen und Kostenstellen, das Fahrzeug selbst über Live-Daten die Nutzungsdaten.

Warum ist die Zusammenführung der schwierige Teil?

Weil jede Quelle eine eigene Kennung verwendet. Der Leasinggeber führt die Vertragsnummer, die Werkstatt das Kennzeichen, der Kartenanbieter die Kartennummer, das Personalsystem die Personalnummer. Ohne eine durchgängige eindeutige Kennung, üblicherweise die Fahrgestellnummer, lassen sich die Datensätze nicht verlässlich verbinden.

Deshalb beginnt jedes Datenprojekt im Fuhrpark mit einer Bereinigung des Bestands, nicht mit einer Auswertung.

Was ermöglichen vollständige Flottendaten?

Aussagen, die vorher nicht möglich waren: Kosten je Kilometer im Vergleich zwischen Antrieben, tatsächliche Fahrzeugauslastung je Standort, Fahrzeuge mit auffälligem Wartungsaufwand, offene Prüffristen über den gesamten Bestand.

Der Nutzen liegt weniger in einzelnen Kennzahlen als in der Möglichkeit, Entscheidungen zu begründen. Eine Diskussion über die Flottengröße verläuft anders, wenn Nutzungsdaten aus zwölf Monaten vorliegen, statt Einschätzungen der Beteiligten.

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