Kosten & Steuern

Fuhrparkkosten

Alle Kosten, die durch Beschaffung, Betrieb und Verwaltung der Fahrzeuge entstehen.

Lesezeit: 2 Minuten

Kurz gefasst

Fuhrparkkosten umfassen sämtliche Aufwendungen für Fahrzeuge eines Unternehmens, von der Finanzierung über Energie und Wartung bis zur Verwaltung. Ein erheblicher Teil davon ist in der Buchhaltung nicht als Fuhrparkkosten erkennbar.

Aus welchen Positionen setzen sie sich zusammen?

Unterscheiden lassen sich vier Blöcke. Fixe Kosten wie Leasingrate oder Abschreibung, Versicherung und Kfz-Steuer. Variable Kosten wie Kraftstoff oder Ladestrom, Reifen, Wartung und Reparatur. Schadenkosten einschließlich Selbstbeteiligungen und Ausfallzeiten. Und schließlich Verwaltungskosten, also die Arbeitszeit für Bestellung, Rechnungsprüfung, Fristen und Dokumentation.

Warum ist der letzte Block so schwer zu greifen?

Weil er nirgends als Kostenart gebucht wird. Die Stunden, die für Rechnungsprüfung, Terminverfolgung und Rückfragen aufgewendet werden, verteilen sich auf Personalkosten verschiedener Abteilungen. Sie werden dadurch nicht kleiner, tauchen aber in keiner Fuhrparkauswertung auf.

Ähnliches gilt für Ausfallzeiten: Ein Fahrzeug, das drei Wochen in der Werkstatt steht, verursacht Kosten für Ersatzmobilität und ausgefallene Termine, ohne dass diese dem Fahrzeug zugeordnet werden.

Wie kommt man zu belastbaren Zahlen?

Über die Zuordnung zum einzelnen Fahrzeug statt zum Kostenkonto. Erst wenn Leasingrate, Tankbelege, Werkstattrechnungen und Schadenaufwand am Fahrzeug hängen, lassen sich Kosten je Kilometer vergleichen und Ausreißer erkennen. Das ist die Voraussetzung für jede Total Cost of Ownership-Betrachtung und für die Frage, welche Fahrzeuge sich wirklich rechnen.

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