Grundlagen

Fuhrparkmanagement

Die Steuerung aller Fahrzeuge eines Unternehmens über Kosten, Pflichten und Verfügbarkeit hinweg.

Lesezeit: 2 Minuten

Kurz gefasst

Fuhrparkmanagement umfasst Planung, Beschaffung, Betrieb und Verwertung aller betrieblich genutzten Fahrzeuge eines Unternehmens. Es verbindet drei Aufgaben: Kosten steuern, gesetzliche Pflichten erfüllen und die Verfügbarkeit der Fahrzeuge sichern.

Was umfasst Fuhrparkmanagement?

Der Aufgabenbereich reicht von der Bedarfsplanung über Fahrzeugbeschaffung, Zulassung und laufenden Betrieb bis zur Rückgabe oder zum Verkauf. Dazwischen liegen Wartung, Schadenbearbeitung, Tank- und Ladeabrechnung, Vertragsverwaltung und die Dokumentation aller Prüfungen.

Rechtlich hängt daran die Verantwortung des Unternehmens als Fahrzeughalter. Betriebswirtschaftlich hängt daran ein Kostenblock, der in vielen Unternehmen zu den größten außerhalb von Personal und Immobilien zählt.

Wer ist im Unternehmen dafür zuständig?

In größeren Organisationen übernimmt eine eigene Fuhrparkleiter-Funktion die Steuerung. In mittleren Unternehmen liegt der Fuhrpark häufig als Zusatzaufgabe bei Einkauf, Personal oder Facility Management. Beteiligt sind außerdem Controlling, Arbeitssicherheit und Betriebsrat.

Wo entstehen in der Praxis die Probleme?

Der Aufwand entsteht selten bei einzelnen Aufgaben, sondern an deren Übergängen. Vertragsdaten liegen beim Leasinggeber, Kilometerstände bei den Fahrenden, Rechnungen in der Buchhaltung und Prüfnachweise im Ordner der Arbeitssicherheit. Solange diese Quellen getrennt bleiben, lässt sich weder eine belastbare Kostenaussage treffen noch kurzfristig belegen, dass alle Pflichten erfüllt sind. Mit wachsender Flottengröße verschiebt sich der Arbeitsanteil deshalb von der Steuerung zur Datenpflege.

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