Kurz gefasst
Beim Fuhrparkmanagement als Dienstleistung übernimmt ein externer Anbieter operative Aufgaben wie Beschaffung, Schadenabwicklung und Rechnungsprüfung. Die Halterverantwortung bleibt beim beauftragenden Unternehmen.
Was übernimmt ein Fuhrparkdienstleister?
Der Leistungsumfang ist frei zusammenstellbar. Verbreitet sind Ausschreibung und Bestellung von Fahrzeugen, Vertrags- und Rechnungsprüfung, Werkstattsteuerung, Schadenmanagement, Reifenlogistik sowie das Berichtswesen. Manche Anbieter stellen zusätzlich eine Ansprechperson für die Fahrenden.
Was bleibt beim Unternehmen?
Die Rolle als Fahrzeughalter lässt sich nicht auslagern. Pflichten wie Führerscheinkontrolle, Fahrerunterweisung und UVV-Prüfung dürfen zwar operativ vergeben werden, die Verantwortung für ihre Erfüllung bleibt jedoch im Unternehmen. Das gilt ebenso für die Fuhrparkstrategie: Flottengröße, Antriebswahl und Car Policy sind unternehmerische Entscheidungen.
Wann lohnt sich das Modell?
Sinnvoll ist die Auslagerung, wenn der Fuhrpark zu groß für eine Nebenaufgabe und zu klein für eine eigene Abteilung ist. Als Orientierungsgröße dient die Zahl der Fahrzeuge je Vollzeitstelle in der Verwaltung: Wer diese Kennzahl nicht kennt, kann weder ein Angebot bewerten noch die eigene Alternative dagegen rechnen. Wichtig ist außerdem eine saubere Datenübergabe. Liegen Fahrzeug- und Vertragsdaten nur verteilt vor, beginnt jede Zusammenarbeit mit einem Bestandsaufbau, den das Unternehmen bezahlt.
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