Schaden & Versicherung

Schadenmanagement

Die Bearbeitung eines Fahrzeugschadens von der Meldung bis zur Abrechnung.

Lesezeit: 2 Minuten

Kurz gefasst

Schadenmanagement umfasst Erfassung, Steuerung und Abrechnung von Schäden an Firmenfahrzeugen. Ziel ist eine schnelle Wiederherstellung der Verfügbarkeit bei kontrollierten Kosten.

Wie läuft ein Schadenfall ab?

Meldung durch die fahrende Person, Aufnahme der Umstände mit Fotos und Beteiligten, Entscheidung über Reparatur und Werkstatt, Organisation von Ersatzmobilität, Abwicklung mit der Versicherung, Rechnungsprüfung und Dokumentation im Fahrzeugdatensatz.

Der zeitkritische Teil liegt am Anfang: Je vollständiger die Erstmeldung, desto seltener sind Rückfragen, die die Regulierung verzögern.

Wo entstehen die Kosten?

Nicht nur bei der Reparatur. Hinzu kommen Selbstbeteiligung, Ersatzfahrzeug, Verwaltungsaufwand, Ausfallzeit und mittelfristig die Auswirkung auf die Flottenversicherung über die Schadenquote. Kleinschäden, die selbst getragen werden, sind in Summe häufig relevanter als einzelne große Schäden.

Was verzögert die Abwicklung typischerweise?

Unvollständige Meldungen. Fehlen Fotos, Angaben zur Gegenseite oder der genaue Hergang, beginnt eine Rückfragekette über Tage, während das Fahrzeug steht. Verbreitet ist auch, dass kleinere Schäden gar nicht gemeldet und erst bei der Leasingrückgabe sichtbar werden, wo sie als Minderwert deutlich teurer zu Buche schlagen.

Wirksam ist deshalb eine Meldung, die unmittelbar am Ort möglich ist, über das Mobiltelefon, mit geführter Abfrage und Bildaufnahme. Damit steigt die Meldequote bei Bagatellschäden, was zunächst nach mehr Schäden aussieht, die Gesamtkosten aber senkt.

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