Kurz gefasst
Eine Tankkarte ermöglicht das bargeldlose Betanken von Firmenfahrzeugen und die Abrechnung über eine Sammelrechnung. Sie ist zugleich eine Datenquelle für Verbrauch und Kilometerstände.
Wie funktioniert die Abrechnung?
Die Karte ist einem Fahrzeug oder einer Person zugeordnet. Getankte Mengen werden gesammelt und einmal je Abrechnungszeitraum in Rechnung gestellt, aufgeschlüsselt nach Fahrzeug, Datum, Menge und Preis. Das erspart die Einzelabrechnung von Belegen und liefert eine auswertbare Datenbasis.
Viele Anbieter haben ihr Angebot inzwischen auf öffentliches Laden ausgeweitet, sodass eine Karte beide Antriebsarten abdeckt.
Welche Daten liefert sie?
Neben Menge und Preis meist auch den vom Fahrenden eingegebenen Kilometerstand. Daraus lassen sich Verbrauch je 100 Kilometer und Laufleistung ableiten. Beides ist Grundlage für Fuhrpark-KPIs und für die Wartungsplanung.
Wo entstehen Auffälligkeiten?
Bei Missbrauch und bei fehlerhaften Eingaben, die sich ähnlich äußern. Auffällig sind Tankmengen über dem Fassungsvermögen des Fahrzeugs, mehrere Vorgänge kurz hintereinander an verschiedenen Orten oder ein Verbrauch, der dauerhaft weit über dem Vergleichswert liegt.
Solche Muster fallen nur auf, wenn Tankdaten mit Kilometerständen und Fahrzeugdaten zusammengeführt werden. Auf der Sammelrechnung allein sind sie nicht erkennbar, weshalb die Prüfung meist unterbleibt oder stichprobenhaft bleibt.
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