E-Mobilität

Wallbox

Eine fest installierte Ladestation für Elektrofahrzeuge am Stellplatz.

Lesezeit: 2 Minuten

Kurz gefasst

Eine Wallbox ist eine fest installierte Wechselstrom-Ladestation für Elektrofahrzeuge. Sie lädt deutlich schneller als eine Haushaltssteckdose und ist die übliche Lösung für Firmenstandorte und Wohnorte von Dienstwagenberechtigten.

Warum keine Haushaltssteckdose?

Weil sie für dauerhafte hohe Last nicht ausgelegt ist. Das Laden über eine Schuko-Steckdose dauert für eine volle Batterie sehr lange und belastet die Leitung über Stunden, was bei älteren Installationen zum Risiko wird. Eine Wallbox ist für diesen Dauerbetrieb konstruiert und verfügt über die nötigen Schutzeinrichtungen.

Welche Leistung ist sinnvoll?

Für die meisten Anwendungen genügen 11 Kilowatt, weil das ausreicht, um ein Fahrzeug über Nacht vollständig zu laden. Ladepunkte sind beim Netzbetreiber anzumelden, oberhalb einer bestimmten Anschlussleistung ist zusätzlich dessen Zustimmung erforderlich. Solange Fahrzeuge lange stehen, bringt eine höhere Ladeleistung selten einen praktischen Vorteil.

Worauf kommt es im Fuhrparkeinsatz an?

Auf drei Eigenschaften, die über das reine Laden hinausgehen. Erstens die Zuordnung des Ladevorgangs zu Fahrzeug oder Person, damit sich Kosten verursachungsgerecht abrechnen lassen. Zweitens die Fähigkeit zum Lastmanagement, sobald mehrere Ladepunkte an einem Anschluss hängen. Drittens die Messfähigkeit: Für eine Erstattung nach verbrauchten Kilowattstunden ist eine eichrechtskonforme Messeinrichtung erforderlich.

Wallboxen ohne diese Eigenschaften sind günstiger in der Anschaffung, verursachen aber laufenden Aufwand bei der Ladekostenabrechnung.

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