Fuhrparkverantwortliche stehen gerade vor einer der größten Umstellungen seit Jahren: die Elektrifizierung der Flotte. Doch welche Fahrzeuge passen wirklich? Wie lädt der Mitarbeiter zu Hause, ohne dass das Unternehmen teure Wallboxen installieren muss? Und wie behält man bei all dem den Verwaltungsaufwand im Griff? In dieser Ausgabe liefern wir Praxiseinblicke vom Paneltalk mit Fraunhofer, stellen unsere neue Partnerschaft mit driiveme vor, zeigen wie das KI-Dokumentenmanagement mit Sammelrechnungen noch smarter wird und erklären, warum Fleet Plug@Home das Heimladen neu denkt. Viel Spaß beim Lesen!

🔗 Networking: Wie gelingt die Flottenelektrifizierung? Einblick vom Paneltalk

Die Flotte elektrifizieren klingt erstmal gut, aber in der Praxis tauchen schnell die echten Fragen auf: Welche Fahrzeuge passen wirklich zu unserem Bedarf? Wie berechne ich die Kosten realistisch? Und wie hole ich Mitarbeitende ab, die noch nie ein Elektroauto gefahren haben?

Beim Paneltalk beim AZOWO NEXT Day haben wir genau darüber gesprochen, mit Vanessa Hindinger von EnBW, Tobias Prechtl vom Flughafen München und Theresa Strobel-Vogt vom Fraunhofer IAO. Manche Unternehmen stehen noch ganz am Anfang, andere sind bereits mittendrin. So auch das Fraunhofer IAO. Theresa Strobel-Vogt berichtete, welchen Stellenwert das Thema Elektromobilität dort hat:

„Elektromobilität hat beim Fraunhofer IAO generell einen hohen Stellenwert, nicht nur im Fuhrpark, sondern auch als Forschungsthema. Das Institut beschäftigt sich mit vielen Forschungsthemen rund um nachhaltige Mobilität: von bidirektionalem Laden über Elektromobilität bis hin zur Ladeinfrastruktur. Die Flotte ist momentan noch nicht vollständig elektrisch unterwegs, perspektivisch wird jedoch eine vollelektrische Ausrichtung angestrebt. Die Infrastruktur dafür ist bereits sehr gut ausgebaut. Mit dem Projekt LamA (Laden am Arbeitsplatz) verfügt Fraunhofer über Lademöglichkeiten in ganz Deutschland. Denn es zeigte sich: Viele Mitarbeitende sind noch nie mit Elektroautos gefahren und sind sehr unsicher, was das Laden betrifft. Es gibt auch teilweise noch Vorbehalte gegenüber Elektromobilität, vor allem bezüglich der Reichweite. Das wird auf jeden Fall noch ein Thema werden: Wie holt man die Mitarbeitenden besser ab? Beispielsweise mit Gamification-Ansätzen oder anderen Maßnahmen, um die Akzeptanz zu erhöhen."

Was Fraunhofer hier beschreibt, kennen viele Fuhrparkverantwortliche aus eigener Erfahrung. Die Infrastruktur wächst, der Wille ist da, aber der Elektrifizierungsprozess bringt viele offene Fragen mit sich. Genau dafür haben wir eine kostenlose Checkliste zur E-Mobilität erstellt:

✔️ Welche Fahrzeuge sich wirklich für Ihre Flotte eignen

✔️ Wie Sie TCO realistisch berechnen, inklusive versteckter Kosten

✔️ Welches Ladekonzept zu Ihrer Nutzungsrealität passt

✔️ Wie Sie intern Strukturen, Zuständigkeiten und KPIs aufsetzen

✔️ Welche Fehler Unternehmen bei der EV-Umstellung am meisten kosten

🤵💡 Experts: Neue Partnerschaft: Fahrzeugüberführungen ohne Umwege

Kein Fuhrparksystem kann alles alleine abbilden. Und das muss es auch nicht, wenn die richtigen Partner an Bord sind. Bei AZOWO entwickeln wir uns stetig weiter, hören genau hin welche Themen Fuhrparkverantwortliche wirklich beschäftigen und bauen unsere All-in-One Plattform konsequent darum herum aus. Durch die enge Zusammenarbeit mit führenden Technologie- und Mobilitätsanbietern wächst unser Ökosystem kontinuierlich. So viel können wir schon verraten: In der nächsten Zeit wird es nicht ruhig werden.

Den Anfang macht eine neue Partnerschaft, die eine Frage löst, die im Fuhrparkalltag regelmäßig auftaucht: Wer bringt das Fahrzeug von A nach B? Ob Überführungen zwischen Standorten, die Lieferung eines Dienstwagens direkt zum Mitarbeiter, die Abholung bei Fahrzeugrückgabe oder das Fahren zur Werkstatt, all das kostet Zeit, die Fuhrparkverantwortliche eigentlich nicht haben.

Ab sofort ist driiveme Teil des AZOWO Ökosystems. driiveme ist europäischer Marktführer in Fahrzeugüberführungen, Kundenlieferungen und Fahrzeugabholungen und arbeitet mit über 4.000 Unternehmen zusammen. Alle Fahrten sind in Echtzeit trackbar, die Haftpflichtversicherung ist inklusive und sichert den Transport bis 130.000 Euro ab.

Mit über einer Million durchgeführter Transporte, 98% Kundenzufriedenheit und Aktivitäten in neun Ländern bringt driiveme genau die Verlässlichkeit mit, die ein starkes Partnernetzwerk braucht.

🧪 Experience: Sammelrechnungen, Verstöße & Co: KI-Dokumentenmanagement wird smarter

Dokumente im Fuhrpark stapeln sich schnell: Rechnungen, Ordnungswidrigkeiten, Verträge. Wer das alles manuell verwaltet, verbringt mehr Zeit mit der Verwaltung als mit der Optimierung des Fuhrparks.

Mit dem KI-Dokumentenmanagement der AZOWO Mobility Cloud haben wir damit angefangen, genau diese Last zu reduzieren. Und wir bauen es konsequent weiter aus.

Schritt 1: KI-Dokumentenmanagement Dokumente hochladen, KI liest aus, relevante Informationen werden automatisch im System hinterlegt. Die Grundlage für alles Weitere.

Schritt 2: KI-Verstoßmanagement Ordnungswidrigkeiten hochladen, KI erstellt den Verstoß automatisch, füllt alle relevanten Informationen vor und benachrichtigt die zuständigen Empfänger per E-Mail.

🆕Schritt 3: Sammelrechnungen Eine Rechnung, mehrere Fahrzeuge, bisher ein manueller Aufwand der sich bei großen Fuhrparks schnell summiert. Kosten müssen einzeln ausgelesen, den richtigen Fahrzeugen zugeordnet und korrekt in den TCO eingetragen werden. Passiert das nicht sauber, stimmt am Ende die Kalkulation nicht.

Ab sofort reicht ein einmaliges Hochladen. Die KI liest die Sammelrechnung aus, erstellt automatisch für jedes enthaltene Fahrzeug ein separates Dokument und weist die Kosten korrekt zu. So fließen die Einzelkosten direkt und sauber in den TCO ein, ohne manuelle Nacharbeit.

🎙 Talks: Heimladen mit Dienstwagen: Warum es ohne die richtige Lösung schnell teuer wird

Immer mehr Unternehmen stellen ihre Flotte auf Elektrofahrzeuge um. Eine Frage taucht dabei fast immer auf: Wie laden Mitarbeiter ihren Dienstwagen zu Hause, ohne die Stromkosten selbst zu tragen, und wie rechnet das Unternehmen das rechtssicher und mit vertretbarem Aufwand ab?

Bisher war die Antwort darauf unbefriedigend. Entweder wichen Mitarbeiter auf teure öffentliche Ladesäulen aus, was den TCO spürbar erhöht, oder das Unternehmen investierte in geeichte Wallboxen beim Mitarbeiter zu Hause, mit Kosten von bis zu 3.000 Euro pro Installation, zuzüglich Wartung und organisatorischem Aufwand bei Umzug oder Mitarbeiterwechsel. Dazu kam: Die Abrechnungsdaten aus verschiedenen Quellen mussten manuell zusammengeführt werden, fehleranfällig, zeitintensiv und oft mit dem Ergebnis, dass Ladekosten nur verzögert oder unvollständig in die Kostenrechnung einflossen.

Seit Januar 2026 hat sich die Rechtslage geändert. Fahrzeuginterne Daten dürfen nun offiziell als Nachweis für geladene Strommengen genutzt werden. Eine geeichte Wallbox ist nicht mehr zwingend erforderlich.

Genau hier setzt Fleet Plug@Home an. Mitarbeiter registrieren ihre Heimstation einmalig in der AZOWO Mobility Cloud und können dann an jeder vorhandenen Wallbox oder herkömmlichen Steckdose laden. Die Ladedaten, also Kilowattstunden, Ladedauer und Batteriestand, fließen direkt vom Fahrzeug in die Plattform. Die Abrechnung erfolgt automatisch und monatlich, Mitarbeiterwechsel lassen sich ohne Hardware-Rückbau einfach verwalten.

Für Fuhrparkmanager bedeutet das volle Transparenz: Alle Ladevorgänge werden lückenlos dokumentiert und sind jederzeit abrufbar, inklusive Strompreise, Zeitpunkte und Zuordnung zum jeweiligen Dienstwagen. Damit ist man für jede Prüfung gut aufgestellt.

Fleet Plug@Home ist flexibel einsetzbar, als Modul innerhalb der AZOWO Mobility Cloud oder als Standalone-Lösung, die sich in bestehende Softwarelandschaften integrieren lässt.