NEXT #16 - Mehr Durchblick im Fuhrpark, weniger Aufwand im Alltag
In dieser Ausgabe dreht sich alles um Transparenz, Vernetzung und Entlastung im Fuhrparkalltag. Wir zeigen, wie eine überraschende Leasingrückgabe bei der Julius Gaiser GmbH den Anstoß zur digitalen Fuhrparkverwaltung gab, stellen die neue Partnerarea vor, die das AZOWO-Netzwerk jetzt direkt in der Plattform sichtbar macht, und werfen einen Blick auf die KI-Führerscheinkontrolle, die eine der zeitintensivsten Routinen im Fuhrpark übernimmt. Außerdem liefern wir die Kostengrundlage, die Sie für die Budgetplanung 2027 brauchen. Viel Spaß beim Lesen!
🔗 Networking: Wie eine Leasingrückgabe bei der Julius Gaiser GmbH den Anstoß zur digitalen Fuhrparkverwaltung gab
Die Julius Gaiser GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen der Gebäudetechnik mit Sitz in der Region Ostalb in Baden-Württemberg. An den fünf Standorten Heidenheim, Böhmenkirch, Aulendorf, Ulm und Amstetten greifen 284 Nutzer auf einen Fuhrpark mit 210 Fahrzeugen zu, darunter 32 Poolfahrzeuge, 20 Ford Transit Busse und 11 Elektrofahrzeuge.
Lange Zeit wurde die Flotte über eine Excel-Liste mit mehreren Reitern verwaltet, gepflegt von zwei Personen. Fristen für TÜV, UVV und Leasingende, Schadensfälle und Fahrzeugdaten liefen vollständig manuell. Mit wachsender Fahrzeugzahl stieß dieses System an seine Grenzen. Sichtbar wurde das Problem bei einer Leasingrückgabe: Ein Fahrzeug hatte deutlich zu viele Kilometer, die Überschreitung war niemandem aufgefallen, die Nachzahlung entsprechend hoch.
Mit der AZOWO Mobility Cloud überwacht Julius Gaiser die Laufleistung heute automatisch, ein Ampelsystem zeigt den Status jedes Fahrzeugs auf einen Blick. Die Holdingstruktur mit den fünf eigenständigen Standorten bildet das System direkt ab, die Poolfahrzeuge werden zentral über den Empfang gebucht. Die Ford Transit Busse sind mit Geotab-Dongles ausgestattet und erfassen das Fahrtenbuch automatisch, die Führerscheinkontrolle läuft zweimal jährlich über die AZOWO Fahrer-App, Tank- und Ladedaten fließen monatlich über die UTA-Schnittstelle ein.
„AZOWO unterstützt uns im Alltag mit deutlich mehr Transparenz, vor allem bei der Überwachung der Laufleistungen. Über das Ampelsystem sehen wir auf einen Blick, wie es um das jeweilige Fahrzeug steht, und haben alle relevanten Daten direkt im Blick", sagen Jessica und Nadine von der Julius Gaiser GmbH.
In der vollständigen Case Study lesen Sie, wie das KI-Dokumentenmanagement Serviceberichte automatisch der passenden Fahrzeugakte zuordnet und welche Rolle der Tankdatenimport für die Kostenauswertung auf Fahrzeugebene spielt
🤵💡 Experts: AZOWO macht sein Partner-Netzwerk in der Plattform sichtbar
AZOWO versteht sich als All-in-One-Plattform für Fuhrparkmanagement. Über die letzten Ausgaben ist das Partnernetzwerk dahinter kontinuierlich gewachsen, sichtbar war das bisher aber vor allem auf der AZOWO-Website, losgelöst vom eigentlichen Arbeitskontext in der Plattform.
Mit der neuen Partnerarea ändert sich das. Alle Partner und Schnittstellen der AZOWO Mobility Cloud sind jetzt direkt in der Plattform hinterlegt, mit Beschreibung, Status und den jeweiligen Funktionen. Fuhrparkverantwortliche sehen auf einen Blick, welche Partner bereits integriert sind und welche sich als Ergänzung für die eigene Flotte eignen, ohne die Plattform zu verlassen.
Die Partnerarea wird laufend um neue Partner ergänzt.
🧪 Experience: Die Führerscheinkontrolle, die sich selbst erledigt
Die KI-Führerscheinkontrolle übernimmt eine der zeitintensivsten Routinen im Fuhrpark 🪪
Als Halter muss das Unternehmen nachweisen, wann die Fahrerlaubnis eines Fahrers zuletzt geprüft wurde, nicht nur, dass irgendwann geprüft wurde. Der Aufwand dahinter besteht selten aus der Prüfung selbst: Mitarbeiter informieren, Termine versenden, Nachfassen bei denen, die nicht reagieren, Sichtprüfung, Dokumentation für den Nachweis.
In der Summe kommt man pro Kontrolle gut und gerne auf 20 Minuten. Bei zwei Kontrollen je Fahrberechtigtem im Jahr und 220 Fahrern ist das ein fester Block im Fuhrparkalltag, der jedes Halbjahr erneut anfällt.
Mit der KI-Führerscheinkontrolle in der AZOWO Mobility Cloud entfällt dieser manuelle Aufwand fast vollständig. Die Prüfung läuft in zwei Stufen.
📱 Stufe 1 prüft die Aufnahme. Der Fahrer startet die Kontrolle in der Fahrer-App oder über einen QR-Code im Browser, eine App ist also nicht zwingend nötig. Die Bilder lassen sich ausschließlich mit der Handykamera aufnehmen, hochladen von vorab gespeicherten Aufnahmen ist nicht möglich. Zusätzlich ändert sich bei jeder Kontrolle die vorgegebene Handstellung. Damit ist sichergestellt, dass das Bild aktuell ist.
🤖 Stufe 2 prüft den Führerschein. Nach dem Absenden werden die Echtheitsmerkmale geprüft, die Bilder untereinander abgeglichen und mit bereits bestätigten Aufnahmen aus früheren Kontrollen verglichen. Passt alles, ist die Kontrolle ohne weitere manuelle Sichtung abgeschlossen und dokumentiert.
Eine Voraussetzung gibt es: Die erste Kontrolle wird einmalig manuell bestätigt. Sie dient als Referenz für alle automatischen Prüfungen danach.
🎙 Talks: Budgetplanung für 2027 beginnt mit einer ehrlichen Kostenübersicht
Der Herbst ist für viele Unternehmen die Zeit, in der die Budgets für das kommende Jahr feststehen sollen. Für den Fuhrpark ist das oft schwieriger als für andere Kostenstellen, weil sich die tatsächlichen Gesamtkosten pro Fahrzeug häufig nicht klar beziffern lassen. Leasingrate, Kraftstoff, Wartung und Versicherung liegen in unterschiedlichen Systemen und Excel-Listen, eine zusammenhängende Sicht fehlt. Eine TCO-Übersicht, die alle Kosten eines Fahrzeugs von der Anschaffung bis zum Wertverlust an einem Ort zusammenführt, schließt genau diese Lücke und macht Fahrzeuge, Hersteller oder Kostenstellen über die gesamte Nutzungsdauer vergleichbar.
Besonders tückisch sind dabei die Kosten, die nicht offensichtlich auffallen. Ein Fahrzeug, das kaum bewegt wird, verursacht trotzdem die vollen Fixkosten, taucht in der laufenden Übersicht aber als Posten wie jeder andere auf. Eine versäumte Wartung wird schnell teurer als die reguläre, weil aus einem kleinen Defekt ein größerer Schaden werden kann. Und die Zeit, die für Buchungskoordination oder das Zusammenstellen von Berichten von Hand aufgewendet wird, erscheint in keiner Kostenkalkulation, bindet aber Personalkapazität, die an anderer Stelle fehlt.
Unternehmen, die auf eine automatisierte Kostenübersicht umstellen, erzielen im ersten Jahr laut AZOWO-Erfahrungswerten Einsparungen von bis zu 30 Prozent, abhängig von Flottengröße und bisherigem Digitalisierungsgrad. Wie hoch das eigene Potenzial ausfällt, lässt sich mit dem ROI-Rechner anhand weniger Angaben zur eigenen Flotte grob einschätzen, noch bevor die Budgetzahlen für 2027 final stehen müssen.
So senken Sie Ihre Fuhrparkkosten mit der AZOWO Mobility Cloud